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15 Dezember 2017

Kurz vor dem Vollbetrieb

Das modernste Pelletswerk Europas steht kurz vor dem Vollbetrieb. Begonnen hat die Inbetriebnahme der Y-Pellets-Anlage in Gars am Kamp bereits Anfang Oktober und zwar mit jenem Teil, der zuerst gebraucht wird: Der Waage für die Holzannahme, gefolgt vom Labor, wo die Qualität der gelieferten Stämme mit modernster Gerätschaft innerhalb weniger Minuten geprüft werden kann.

Mit diesen ersten Schritten haben wir sichergestellt, dass für die bevorstehende Pellets-Produktion genug Material in ausreichender Qualität vorhanden ist, so dass selbst die ersten Y-Pellets, die in Gars am Kamp produziert werden, die besten sind.

Danach folgte eine längere Phase der Prüfung und Kontrolle der Anlage mit dem Ziel, die Funktionsfähigkeit der elektrischen Bauteile und Schaltkreise zu testen. Bei jedem Motor und jedem Sender wurde mit sogenannten Signaltest überprüft, ob er einwandfrei funktioniert und richtig sendet.

"Die höchsten Sicherheitsstandards"
Ein wichtiger Teil der Inbetriebnahme war dem Thema Sicherheit gewidmet. In dieser Phase wurde die automatische Löschanlage getestet - am Ende dieses Prozesses stand am 27. November eine Übung der Freiwilligen Feuerwehren Gars und Kamegg auf dem Y-Pelletsgelände. 20 Mann und drei Fahrzeuge trainierten die Wasserförderungen aus dem Löschwasserteich und setzten Brandschutzmaßnahmen unter schwerem Atemschutz im vernebelten Betrieb.

Unser Werkleiter Christoph Walla, der selbst Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Gars am Kamp ist, führte die Feuerwehren nach erfolgreicher Übung durch die gesamte Anlage. Fazit von Feuerwehrkommandant BR Thomas Nichtawitz: „Hier werden die höchsten Sicherheitsstandards erfüllt. Einem Produktionsstart steht nichts im Weg.“ (Bericht der Freiwilligen Feuerwehr Gars am Kamp).

Ein großes Feuer beginnt mit einem kleinen
Ende November wurde die Kesselanlage in Betrieb genommen - ein Prozess, der Schritt um Schritt erfolgt und mehrere Tage in Anspruch nimmt. In der ersten Woche begannen wir mit dem so genannten „kalten Betrieb“: Jeder elektrische Bauteil wird dabei ausführlich geprüft, ebenso wie die gesamte Kommunikation der Anlage sowie die Anlagesteuerung. Dann kam das erste Anheizen.

Werksleiter Christoph Walla: „Und hier sieht man, dass ein großes Feuer mit einem kleinen beginnt.“ Nur wenige Scheite wurden in einer ersten Phase verheizt. Über 124 Stunden ist die Menge schließlich in kleinen Schritten erhöht worden. Zu diesem Zeitpunkt war das Werk das erste Mal rund um die Uhr besetzt. Derzeit läuft die Anlage mit einer Kesseltemperatur zwischen 500 und 600 Grad Celsius, um im Vollbetrieb 900 Grad zu erreichen.

Jetzt war der richtige Zeitpunkt, mit der Trocknung des Hackgutes zu beginnen und unsere innovative Hammermühle in Betrieb zu nehmen: Hier zerfasern wir das Holz und erhalten somit die natürliche Länge der Holzfasern. Nichtfeste Baumteile wie Rinde und braune Stellen werden dabei zu Staub zermahlen.

Die ersten Y-Pellets!
Vergangene Woche haben wir schließlich die Pelletspresse befüllt - und die ersten Y-Pellets wurden produziert!

Derzeit läuft die Anlage bei 50 bis 60 Prozent ihrer Kapazität stabil und sehr zufriedenstellend, Tag und Nacht, rund um die Uhr, auch am Wochenende und an Feiertagen. Tagsüber werden Pellets produziert, in der Nacht Wartungs- und Servicearbeiten verrichtet. Werksleiter Christoph Walla: „Kurz vor Weihnachten - wir rechnen am 22. bzw. 23. Dezember - werden wir im Vollbetrieb sein. So sind unsere Silos vor den Feiertagen gut gefüllt und der Vertrieb kann auch über den Jahreswechsel ungestört weitergehen.“

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